Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Von den weltweit führenden Leitmessen finden gemäss Auma zwei Drittel in Deutschland statt. Zu den rund 150 internationalen Messen kommen über die Hälfte der 160 000 Aussteller aus dem Ausland. Drei der fünf grössten Messegelände der Welt liegen in Deutschland. Es sind die Deutsche Messe in Hannover mit 553 965 m², die Messe Frankfurt mit 405 450 m² und die KölnMesse mit 384 000 m² (Auma-Zahlen inklusive Freigelände). Aber wir fragen ja nicht nach der grössten, sondern nach der attraktivsten Messe.
Wenn man es aus Sicht der durch die Aussteller- und Besucherkunden getätigten Ausgaben betrachtet, sind das die Messen mit dem grössten Gesamtumsatz. Hier lag im 2009 Düsseldorf vor Frankfurt, München und Hannover (Kennzahlen in Expodata 6/2009).

In Deutschland werden durch die Organisation von Messen rund 226 000 Arbeitsplätze gesichert. In den ausstellenden Unternehmen sind rund 100 000 Vollarbeitsplätze für Messeaufgaben zu verzeichnen. Die jüngste Studie der Messe Düsseldorf spricht von insgesamt 28 100 Arbeitsplätzen, die durch Messen und Kongresse in Düsseldorf ausgelöst werden (23 600 messebezogen, 4500 kongress- und eventbezogen). Stellt man das in Relation zu den gesamtdeutschen 326 000 Arbeitsplätzen, sind die grössten Standorte wie die erwähnten jeweils für rund acht bis zehn Prozent der Messearbeitsplätze verantwortlich. Fazit: Die in solchen Studien durch Interviews und dann Hochrechnungen erstellten Werte sind – in etwa – richtig.

Gemäss einer Umfrage in Impuls sind aber womöglich die besten Gastgeber die «schönsten», das heisst jene Messeplätze mit dem attraktivsten Angebot an MessebesucherInnen. Hier liegt Düsseldorf an erster Stelle, gefolgt von Hannover, Leipzig und München. Fazit: Der Messewettbewerb wird in den nächsten Jahren verstärkt ein Wettbewerb um den Messebesucher sein.

 

Urs Seiler, www.smartville.ch

Renaissance der Messe? Ist der Papst katholisch?

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Ende 2007 erschien in der Auma-Edition die Studie Messewirtschaft 2020, Zukunftsszenarien. Sie liefert allerhand Lesenswertes, wenn man sich in sie vertieft, kann allerdings gelegentlich der Eindruck entstehen, dass Messen in Deutschland in Zukunft ohne den Kunden stattfinden werden, so marginale Aufmerksamkeit wird ihm hier gegeben. Die Befürchtung, dass die wichtigsten Leitmessen nach Asien respektive in die BRIC-Staaten nach Brasilien, Russland, Indien oder China abwandern, ist unübersehbar.

Zur Zeit läuft die Entwicklung aber genau in die umgekehrte Richtung. Dem Internet sei dank. Die Messeveranstalter haben nicht nur verstanden, dass der Paradigmawandel im Marketing auch ihr Geschäft betrifft: aus den vier P’s des Schulbuchs werden die 4 C des digitalen Marketings: Community, Co-Creation, Customization, Conversation. Was bedeuten die 4 C für die Messewirtschaft?

Community-Marketing ist die Verlängerung der Messe über die Messehallen hinaus. City-Branding ist das Trendthema der Messewirtschaft. Neben Mergers + Acquisitions (Übernahmen).

Co-Creation: Messeplätze haben verstanden, dass der Prosumer von heute mit seiner Marke selber etwas schaffen will. Am besten etwas, das ihm oder ihr hilft, seinen eigenen unternehmerischen Erfolg zu vergrössern. Die Interzum-Messe Köln hat zu diesem Zweck eine digitale Postkarte für jedermann entwickelt, der sich bei seinen Kunden auf massgeschneiderte – eindrückliche – Weise in Erinnerung rufen will.

Customization bedeutet, für jeden Kunden ein gesondertes, individuelles Angebot anzubieten. Mass-Customization hat viele Branchen erfasst.

Conversation: im Zeitalter von sozialen Webpages wie Facebook, Twitter, Xing erreicht man mit digitaler Conversation jene User, die (noch) nicht auf die Messe kommen. Aber Achtung: wie hat ein renommierter Trendforscher formuliert: Off = On. Es bedeutet: sämtliche Online-Conversation verfolgt stets ein und nur ein finales Ziel: sich in der realen Welt zu treffen. Auf Ihrer Messe?

Warum nicht?

Urs Seiler / www.smartville.ch

 

Messeplatz Schweiz: die starke Nummer Zwei

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Die als eher gemächlich geltenden Berner legen einen Zahn zu: nach der Übernahme von sechs Wigra-Messen an Standorten in Bern, Basel, Genf und Zürich gab die Bea-Gruppe im Dezember 2009 auch die Erhöhung des Eigenkapitals bekannt. Willi Gyger, Inhaber und CEO der Wigra Gruppe, nimmt Einsitz in den Verwaltungsrat der BEA bern expo AG.

Wie Willi Gyger, einer der umtriebigsten und kreativsten Messemacher der Schweiz in einem privaten Gespräch mit ursseiler.ch festhielt gehört es zu seinem erklärten Ziel, zusammen mit der Bea-Gruppe eine starke Nummer Zwei auf dem Messeplatz Schweiz zu bilden. Dazu braucht es natürlich mehr als das Hin- und Herschieben einiger Messen von einem zum anderen Veranstalter.

Aber die Bea-Gruppe hat in den letzten Jahren weit mehr als zufällige Akquise betrieben. Mit Blick auf einen langfristigen Ausbau wurden auch die Infrastrukturpläne vorangetrieben. Ende August 2009 erfolgte der Baustart für eine neue, zweigeschossige Messehalle. Das Grossprojekt soll im 2011 abgeschlossen werden. Nach der vorangegangenen Sanierung präsentiert sich die Gruppe heute mit neuem Schwung und ist auf gutem Weg, die der schweizerischen Hauptstadt angemessene starke Rolle im nationalen Messekonzert zurück zu erobern.

Jetzt wird es darum gehen, mit Community-Marketing und Standort-Marketing weitere Kreise von Anspruchsgruppen als die Messebesuchenden zu erschliessen.

Urs Seiler / www.smartville.ch

 

Überleben der Bestangepassten

Written by Urs on . Posted in Aussteller, Messe CEO

Jetzt ist es offiziell: Das Messejahr 2009 wird als das schwierigste seit dem Ende des New Economy Booms im 2002 in die Geschichte eingehen. Nach vorläufigen, teilweise geschätzten Ergebnissen sind in Deutschland (in der Schweiz existieren keine vergleichbaren Branchenzahlen) die Ausstellerzahlen um 3 bis 4 Prozent zurückgegangen, bei den Besuchereintritten und der vermieteten Hallenfläche müssen Rückgänge von 8 bis 9 Prozent respektive 5 Prozent in Kauf genommen werden. Das prognostizierte Hans-Joachim Boekstegers, Vorsitzender des Ausstellungs- und Messeausschusses der Deutschen Wirtschaft am Auma-Herbstpressegespräch vom 11. November.
 
Die rundum angespannte Situation bei Messeveranstaltern und Messebauern hat im 2009 zu den bekannten Überreaktionen geführt: Aussteller führen Schein-Wettbewerbe für Messe-Etats, aus welchen undurchsichtigen Gründen auch immer, durch. Einige Messeveranstalter und Messebauer nehmen die wirtschaftliche Rezession und die rückläufige Auftragslage zum Anlass, um ihr irrationales Geschäftsverhalten aus guten Zeiten noch zu verstärken: sie senken ihre Preise um bis zu 50 Prozent, um ihren Betrieb wenigstens teilweise auszulasten. Die entsprechende Taktik mag hier und da kurzfristig aufgehen. Entsprechende Unternehmen werden aber auch in Zukunft zu den Verlierern gehören, weil sich ihre Kunden an das tiefe Preisniveau gewöhnen.
 
Den Wettbewerben werden nicht einfach die Stärksten oder Grössten überleben, sondern jene, die sich den Veränderungen am besten anpassen. Survival for the Fittest im Darwinschen Sinn bedeutet auch, Veränderungen mit veränderten Taktiken anzugehen. Wir setzen uns hier gerne dem Vorwurf aus, aus dem Theoriebuch zu argumentieren, wenn wir auf die Notwendigkeit von antizyklischem Verhalten hinweisen, aber zu viele positive Beispiele sehen wir rund herum. Setzen Sie Ihre Etats, auch wenn sie reduziert sind, anders ein. Verstärken Sie Ihre Below-the-Line-Aktivitäten. Stellen Sie auf weniger Messen aus, aber mit klar definierten Umsatzzielen, rufen Sie sich mit flankierenden Public Relations-Massnahmen bei bestehenden  und potenziellen Kunden in Erinnerung. Entwickeln Sie alternative Akquise-Methoden. Sie erhalten in der momentanen Krisenstimmung viel, viel mehr Aufmerksamkeit. Der Erfolg wird nicht ausbleiben.
 
Bleiben wir dran, gemeinsam. Auf ein gutes 2010.
Urs Seiler / www.smartville.ch
 
 

Leitmessen: Ins Web und zurück

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Viele Messemacher, gerade von Leitmessen, haben verstanden, dass ihr künftiger Messeerfolg auch von Aktivitäten jenseits der Messehallen abhängen wird.

 

Nehmen Sie die Herausforderung, besser: die Chancen von Online ernst. Sowohl für Klein- und Mittelbetriebe als auch für Grossunternehmen wird die Suchmaschinenoptimierung oder die Verlinkung mit Online-Enzyklopädien immer wichtiger.

Wie in diesen Spalten schon mehrmals zu lesen war, gibt es aber für den realen Schauplatz Messe keine Alternative. Schon gar nicht das Internet, das fälschlicherweise auch mitdem Begriff virtuelle Messe titutliert wird. Aber es wird für Messen im Zeitalter der zunehmenden Erlebnisorientierung und dem Dialog-Medium Internet darum gehen, ihren Erfolg über den Quadratmeter hinaus in den realen und den virtuellen Raum zu tragen. Um sie einer unbegrenzten Zahl an Kunden und neuen Anspruchsgruppen zu öffnen. Regional, national und global.

 

Da wo das gelingt, führt die Verschränkung von On- und Offline zu einer stärkeren Verbindung mit Ihren Anspruchsgruppen – Aussteller, Politik, Öffentlichkeit – und zur Verlinkung der bisherigen mit neuen Zielgruppen. Mit dem Internet gehen Sie jetzt zum Kunden hin und holen ihn da ab, wo er sich gerade befindet, und das kann auch zu Hause oder im Zug sein.

 

Immer mit dem gedanklichen Hintergrund, dass sämtliche Online-Aktivitäten auf dieser Welt stets nur ein Ziel verfolgen: sich Offline in der realen Welt zu treffen. Auf Ihrer Messe.

 

Urs Seiler / www.smartville.ch

 

 

Die vierte Dimension von Messen

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Herzliche Gratulation. Ihr Messeplatz hat es erfolgreich in die Erlebnisökonomie, geschafft. Sie unterscheidet sich für Ihre Kunden darin, dass sie nicht mehr nur eine des Austauschs von Gütern oder der Miete Ihres m2 ist. Sondern eine der positiven Erlebnisse.

 

Was ist ein Markenerlebnis? Kunden wollen heute keine Produkte mehr kaufen, sondern gute Erfahrungen. Wir haben diesem Denken den Namen «Mehr Intelligenz pro m2» gegeben. Teil davon sind intelligente On- und Offline-Strategien.

 

Mit Community-Marketing zum Beispiel erreichen Sie eine breitere Verankerung Ihrer Messe bei Ausstellern, in der Öffentlichkeit, in der Politik – und sogar bei Nicht-Messebesuchenden. Das ist Denken und Handeln jenseits der Quadratmetermeile. Damit ereichen Sie auch die You-Tube- und Ipod-Generation.

 

Der Weg da hin sind intellligente Marketingstrategien. Indem Sie aus Ihrem Messe-Ereignis eine Initiative machen – Online und Offline – die weit über den m2 hinaus reicht.

Geben Sie jetzt Ihrem Messe-Erfolg eine vierte Dimension. Mit einer Studie zum wirtschaftlichen Wert Ihres Messeplatzes. mit der Erweiterung Ihrer Messe zu einer Kongressmesse. Mit einer direkten Ansprache der Ipod-Generation.

 

Urs Seiler / smartville.ch

 

 

Markenführung im Raum

Written by Urs on . Posted in Aussteller, Messe CEO

Auf Messen geht es für Aussteller letztlich immer um eine ganz konkrete Aufgabe: aus Messe-Seh-Leuten Messe-Kauf-Leute zu machen. Aber nicht nur.

 

Mit Unternehmenszielen wie der Förderung von Investor-Relations oder der stärkeren Bindung an ihre Anspruchsgruppen verfolgen Aussteller auch weiterführende Messeziele und nehmen Aufgaben wahr bis hin zu Themen der unternehmerischen Verantwortung (Corporate Social Responsibility).

 

Mit der Messeteilnahme verlängern sie den Erfolg ihrer Marke von der klassischen Kommunikation in die dritte Dimension. Man spricht von Markenführung im Raum, da wo es nicht nur um’s auspacken, aufstellen und abtransportieren von Exponaten geht.

 

Wie man die Begegnungskommunikation auf Messen und Events auf eine höhere Stufe stellt, ist eines jener Themen, das von Ausstellern in letzter Zeit wieder mehr Beachtung erhalten hat.

 

Normalerweise beginnt eine Messe- oder Eventkampagne mit einem Messetraining. Häufig entwickelt sich ein Messeaktionsprogramm zu einem eigentlichen Verkaufsförderungsprogramm mit messbaren Resultaten. Machen sie mit.

 

Urs Seiler / www.smartville.ch

 

 

Marken und Märkte

Written by Urs on . Posted in Messe CEO, Messe Manager

In Zeiten der wirtschaftlichen Rezession ist der eine oder andere versucht, rückläufige Umsätze durch Zukäufe oder den Eintritt in fremde Geschäftsfelder zu wagen. Nicht erst seit gestern finden sich immer wieder Verlage, die im Messegeschäft tätig sind und umgekehrt Messe-Veranstalter, die gleichzeitig als Verleger tätig sind.

Das Thema, ob sich in Zukunft Verlage verstärkt um das Messegeschäft kümmern, war Thema eines Roundtable-Gesprächs am Internationalen Dreiländerseminar in Bremen. Das Fazit, wie es einer der Teilnehmenden so treffend formulierte: Schuster bleib bei deinem Leisten – oder anders gesagt: Meist lohnt es sich, das zu tun, was man besonders gut kann, aber mit mehr Überzeugung. Umgekehrt bringt es der CEO der MCH Gruppe auf den Punkt, was Veranstalter besser können als Verleger: Messen machen.

Wir schliessen uns diesem Argument an. Tun wir, was wir besonders gut können, aber unter Integration von neuen Medien wie diesem Blog und von digitalen Kampagnen.

Was meinen Sie dazu? Geben Sie Ihren Kommentar auf diesen Blog. 

Herzlichst

Urs Seiler / www.smartville.ch
 
 

Wie gesund ist die deutsche Messewirtschaft?

Written by Urs on . Posted in Messe CEO, Messe Manager

Auf der Auma-Hauptstadttagung in Berlin im Mai 2009 war nichts von einer Krisenstimmung unter den deutschen Messemachern zu spüren. Vielmehr schien «business as usual» zu herrschen, auch was den Umgang mit einer wirtschaftlichen Rezession betrifft. Es ist nicht das erste Mal, dass die Kennzahlen der Veranstalter im Ganzen gesehen rückläufig sind. Ebenso wenig ist es eine neue Situation, dass jetzt wieder Hochkonjunktur herrscht bei den Untergangspropheten zum Medium Messe. Was ist davon zu halten?


Nach einem Rekordjahr im 2008 liegen die Aussteller- und Flächenzahlen im ersten halben Jahr gemäss den jüngsten Auma-Erhebungen hinter denen des Rekordjahres 2008 zurück. 2 bis 3 Prozent weniger Aussteller nahmen an den überregionalen Messen teil, die vermietete Standfläche reduzierte sich in der gleichen Zeit um rund 5 Prozent. Die Besucherzahlen sind gemäss dem Auma um nahezu 10 Prozent zurückgegangen.
Vergleichen wir die Messewirtschaft mit, sagen wir der Medienlandschaft, so gibt es zur Zeit wohl nicht wenige Verleger, die mit einem Minus von 10 Prozent noch zufrieden wären.

Die These, wie sie auch schon aufgestellt wurde, dass grosse Medienhäuser im Wettbewerb der Messemacher im Vorteil seien, ist deshalb falsch, weil diese zur Zeit mit den eigenen Problemen beschäftigt sind. Und weil die digitale Zukunft, als Vertriebskanal für die Abwicklung von Messen (nicht als deren Alternative) dieses Medium stärkt, während das Internet heute noch die Verlagslandschaft schwächt. Noch kaum ein Verlag, der die digitale Herausforderung im Griff hätte.
Wir teilen deshalb die Ansicht des Auma-Vorsitzenden, dass es eine Finanz- und Wirtschaftskrise gäbe, aber keine Messekrise.

Und was meinen Sie?

Urs Seiler / www.smartville.ch
 
 

Tagesgeschäft oder Messe?

Written by Urs on . Posted in Aussteller, Messe CEO

Es wird oder ist in der Messe- und Eventwirtschaft bereits zu substanziellen Budgetkürzungen gekommen. Das ist für die meisten Dienstleister keine ungekannte Situation, und entsprechend stellt man sich ohne Panik auf die neue Lage ein. Das ist der Tenor unter Schweizer Messebaufirmen. Es ist aber unübersehbar, dass die ganz grossen Messen in Form von Budgetkürzungen oder sogar Rückzügen von Ausstellern erste Leidtragende des wirtschaftlichen Abschwungs sind und noch sein werden.

Das berühmteste PR-Büro der Schweiz hat kürzlich erklärt, wer in der Werbewirtschaft die Gewinner des verschärften Budget- respektive Verdrängungswettbewerbs sein werden: Jene Agenturen, die in den kommenden Monaten und Jahren nicht mehr bloss schöne Slogans und Bildchen für ihre Auftraggeberkunden fabrizieren, sondern dieses Talent mit den ökonomischen Anforderungen ihrer Auftraggeber zu verbinden wissen.

Genau das Gleiche gilt für die Dienstleister der Messewirtschaft und sogar die Veranstalter selber: Es wird in Zukunft noch vermehrt darum gehen, seinen Kunden neben einem guten Produkt auch Wege beim Einsatz desselben für eine erfolgreiche Markenkommunikation aufzuzeigen. Dass dieser Weg bei der grossen Zahl an Ausstellern ein steiniger ist, wurde uns selber in den letzten Wochen klar.

Es gibt immer noch Aussteller, die auf Weltleitmessen beträchtliche Budgets für ihre Messeteilnahme aufwenden, um dann die Hausaufgaben wie das Bestimmen eines Messeziels und das Management desselben sträflich zu vernachlässigen. Angeblich wegen des drückenden Tagesgeschäfts, als ob Messeteilnahmen nicht gerade zur Ankurbelung desselben da wären. Bei der entsprechenden Aufklärungsarbeit hat die gesamte Branche der Dienstleister eine Mitverantwortung. Es gibt viel zu tun, packen wir’s an.

Urs Seiler / www.smartville.ch