Wer nicht kommuniziert, verliert

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Die neuen magischen Kanäle. Und die alten gehören dazu.

Die neuen magischen Kanäle. Und die alten gehören dazu.

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Wer falsch kommuniziert, auch. Aber: Wer richtig kommuniziert, wird reich.

Letzteres ist der Titel des im Jahr 2001 im Überreuter-Verlag erschienen Fachbuches unseres geschätzten Kollegen Klaus J. Stöhlker, An dieser Tatsache hat sich bis heute, auch im Zeitalter der sozialen Netzwerke, nichts geändert.

Ein Unternehmen, das jahrelang die Kommunikation vernachlässigte, um nicht zu sagen verachtete, hat den Turnaround in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht geschafft und ist illiquide geworden. Das Management und die leitenden Mitarbeitenden sind bereits – aus eigenen Stücken – aus dem Unternehmen ausgeschieden und gehen heute eigene Wege.

Die Illiquidität hätte sich natürlich auch mit noch so professioneller Kommunikation, nicht vermeiden lassen. Oder doch?

Das Beispiel ist ein Lehrstück, wie man es (Kommunikation ist nicht alles, aber ohne Kommunikation ist alles nichts) versäumt hat, rechtzeitig mit Spitzenkommunikatoren den Dialog zu führen. Und dann ebensolche Kommunikation in die Tat umzusetzen. Als dem Unternehmen das Wasser bereits bis zum Hals stand, hat es entschieden, für ein Budget in sechstelliger Höhe ein teures PR-Büro zu engagieren. Das war natürlich viel zu spät. Es erschienen zwar schöne Beiträge in der Presse (mit gütiger Unterstützung der, um nicht zu sagen Irreführung durch die gekaufte Presse). Aber es nützte nichts mehr, sondern es schadete nur noch. Wie hat Wilhelm Busch gesagt: Ist der Ruf einmal ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert. Ganz richtig, aber wer will schon so leben? Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass Kommunikationsbudget, wie klein auch immer oder wie in diesem Fall wie hoch auch immer, keine verfehlte unternehmerische Politik korrigieren können.

Aber eine professionelle Kommunikationsagentur hätte dem gescheiterten Unternehmen auch zu diesem späten Zeitpunkt von diesem teuren Befreiungsschlag abgeraten. Es hätte ein solches Mandat abgelehnt. Kommunikation funktioniert nur immer in Parallelität mit einer greifenden Unternehmensstrategie. Sie kann keine Verfehlungen des Managements zurecht bügeln. Müssen wir es noch unterstreichen: Das ist der Grund, weshalb Kommunikation in den Unternehmen Chefsache ist.

Besser wäre gewesen, das Budget frühzeitig in einen strategischen Turnaround zu investieren. Mit einer Profiagentur zu sprechen. Die unbequemen Fragen auf den Tisch zu bringen. Und von der Profiagentur zu verlangen, dass sie nicht schönredet, sondern zu den unbequemen Fragen ehrliche (=unbequeme) Antworten gibt. Genau nach der Devise eines intelligenteren Unternehmers der sagte: Ich will keine Jasager um micht, auch wenn es sie den Job kostet. Um dann von der Agentur eine echte Turnaround-Strategie zu fordern, die wie wir ebenfalls nicht müde werden zu betonen, im immer gleichen finalen Ziel münden muss: Mehr, besser und schneller zu verkaufen. Profikommunikation mündet immer in Akquise, alles andere ist reines PR-Gerede.

 

P.S. Dieser Sachverhalt ist der Grund, weshalb Smartville noch nie PR gemacht hat und es auch nie tun wird. Wenn Sie mehr zum Thema «Kommunikation» erfahren möchten, dann ordern Sie jetzt das brandneue Smartville-Booklet «Die neuen magischen Kanäle» per E-Mail: urs.seiler@smartville.ch


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