Digital Transformation: How digital are you?

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

No such thing as a free lunch. But digitalisation will transform your business too. (picture: CeBIT, Hannover)

No such thing as a free lunch. But digitalisation will transform your business too. (picture: CeBIT, Hannover)

«Digitization is driving paradigm change across all industries. Traditional business models and job profiles are being supplemented and, in many cases, replaced by new ones. We need to embrace these changes in order to share in the opportunities they create.»

Dieter Kempf, president of BITCOM, Germany’s Association for Information Technology, Telecommunications and New Media, knows what he is talking about at the CeBIT (www.cebit.com) press conference. This is why diconomy (digital economy) is the lead theme for CeBIT in Hannover from 16 – 20 March 2015.
Digital Transformation will shake your business modell in the future and turn it upside down. The internet is therefore not just another channel. It will become part of how we all design our business modell. It will actually become the key.
What is a digital transformation? In the future every dentist, every driving instructor, every corner shop, every advertising salesman, every retailer will have to have a digital offering. But not just any offering. A digital offering is more than an online window. It allows the user to design and calculate (and order online) any possible commodity.

Yes, but how about business:to:business selling? One of my good business colleagues (he has a consultancy business) argues that a digital business modell does not work for a business:to:business enterprise, because there is always a lot of tailor made work, which can not be made operational.

Interestingly the rather old fashioned, conventional exhibition businesses are partly on their way to digitalise their business, even if it has not transformed their business yet. Show organisers worldwide have moved parts of their business, their registration and administration, from print to online. Even standconstructors enable their customers to order standardised products if not services online by mouseclick.

Their business is not transformed yet but it is clear that the biggest exhibition organisers in the world are looking for new ways to extend their classical square meter business model onto the online world. It will allow them to transform their short time business (that of the duration of their shows) to a 365 day business. This is what digital transformation is all about.

Marielle Sijgers has reinvented a classical business:to:business modell, the business of hiring an event location. Her locations are free to use, you can even have a free coffee and lunch (although even Marielle Sijgers says, there is no such thing as a free lunch).

So how does it work? Seats2Meet is a online and a real location where people meet other people they do not know by chance and where they exchange opinions, knowledge and know-how. With this sharing of information they create what Marielle Sijgers calls social capital. By creating social capital an event location can save its costs for sales, marketing, public relations or administration to book the location. After people have met by chance (in English: serendipity), they may want to talk or work in private or rent a room and this is where the business for an event location is generated. Prerequisited is the will of people to share social capital. You will find our interview with Marielle Sijgers in German language here: http://www.expodata.ch.

If you log into www.serendipitymachine.com you will surprisingly find a free-of-charge eventlocation – in your neighbourhood.

You can also download Seats2Meet’s eye opening free download «https://www.seats2meet.com/downloads/The_Serendipity_Machine.pdf»

Transforming your business (partly) into on online business will give it a competitive edge. Even classical small and medium sized enterprises can secure decisive competitive advantages. It is our conviction that in the future every business will need an online extension which is more than a mere window but a sales channel.

Topics like digital transformation, big data, cloud computing, mobility, social media and security you will find at CeBIT in Hannover from 16 – 20 March 2015, the worlds leading IT show.

P.S. Order now the brandnew Smartville booklet «The New Magic Channels» by e-mail here: urs.seiler@smartville.ch. Or ring us for a chat on digital transformation: www.smartville.ch

«Talent nutzen, um die Welt zu verändern»

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Alexander Osterwalder: «Wir haben es gewagt, anders zu sein.»

German language version only

 

Fragen Sie sich manchmal auch: Was können wir Wettbewerbern, die mit phantastischen neuen Geschäftsmodellen operieren, entgegensetzen? Die Antwort lautet: Ihr eigenes, neues Geschäftsmodell generieren. Das ESPRIX Forum für Excellence in Zusammenarbeit mit der St. Gallen Consulting Group SCG, gab ausser-gewöhnliche Antworten, wie auch Sie visionäre Ideen in spielverändernde Geschäftsmodelle verwandeln. Urs Seiler sprach am Esprix-Forum mit Keynotespeaker und Bestseller-Autor Dr. Alexander Osterwalder.

 

Interview mit Dr. Alexander Osterwalder am ESPRIX Forum für Excellence am 6. März 2014 im KKL Luzern von Susanne Wille und Urs Seiler.

 

Herr Osterwalder, Sie haben Ihren eine Million Mal verkauften Bestseller «Business Modell Generation» geschrieben. Wie ist es gekommen, dass sich die Wirtschaftswelt darauf stürzt?

Wir mussten uns also differenzieren, um erfolgreich zu sein. Also haben wir zum Start ein Breitformat lanciert. Wir haben es gewagt, anders zu sein. Aber wenn nur Unsinn in einem Buch steht, dann ist Differenzierung auch nicht genug. Wir sehen, dass Leute unsere in Business Modell Generation beschriebenen Werkzeuge benötigen, weil sie ein komplexes Thema handlich machen und weil es im Sitzungszimmer gelehrt und erprobt werden kann.

 

Haben Sie Ihre in Business Modell Generation aufgestellte Theorie des Prototyping in Ihren eigenen Unternehmungen getestet und wie hat sie den Crash-Test überstanden?

Der Test für das Buch war der Vorverkauf, wo wir gesehen haben, dass es gut läuft. Und wir haben es wie gesagt gewagt, anders zu sein, indem wir 470 Leute mitarbeiten liessen, aber anders: sie haben uns bezahlt, dass sie Teil der Bewegung Business Model Generation wurden, nicht wir haben sie bezahlt. Und wenn ich meine Ideen mit 470 Leuten teile, dann ist das auch ein Risiko. Es hat sich gelohnt. Wir haben für das Buch mit unserem eigenen, darin beschriebenen Modell der Canvas gearbeitet und eine Million Bücher verkauft.

 

Jetzt möchten Sie auch mit Ihrem Softwareunternehmen Strategyzer.com in Toronto Weltspitze werden und 200 Millionen Franken Umsatz machen. Ist tatsächlich alles machbar mit Ihrem Business Modell Generation?

Das sieht vielleicht wie Grössenwahn aus, ist es aber nicht. Es ist grosses Denken. Ich bin zwar grundsätzlich sehr offen, aber nicht sehr risikofreudig. Auch ich musste das zuerst lernen, das Denken in grossen Dimensionen. Aber am Schluss hilft alles nichts, ausser man tut es.

 

Ein grosses Thema in Business Modell Generation heisst testen durch das Erstellen von Prototypen. Weshalb ist das so wichtig?

Es gibt Dinge, die Unternehmem grundsätzlich falsch machen wie: Man erfindet ein neues Geschäftsmodell und ein Markenversprechen (Value Proposion). Wie einer unserer Bankenkunden. Aber die Bank hat über das Geschäftsmodell und die Value Proposition mit keinem einzigen Kunden gesprochen. Vor einer Präsentation im Sitzungsraum und bevor Sie es dem Management zeigen, müssen Sie es durch die Prüfung ihrer Kunden gehen lassen. Aber das Problem ist, dass sich Mitarbeitende vor ihrer Unternehmenskultur fürchten. Sie präsentieren lieber eine Idee, die beim Management gut ankommt, weil sie dann gut dastehen. Deshalb überleben neunzig Prozent der Businesspläne den ersten Kundenkontakt nicht.

 

Sie wollen mit Ihrem Software-Unternehmen in Afrika investieren. Wieso Afrika?

Wenn etwas gerecht verteilt ist in dieser Welt, dann ist das Talent. Afrika ist ein riesiger Kontinent mit Talenten, die spannende Geschäftsmodelle entwickeln können. Viele Investoren verlassen die traditionellen Märkte und gehen heute nach Afrika, weil sich hier noch profitable Geschäftsmodelle bilden lassen. Das ist keine karitative Angelegeneheit, es geht darum, Talent zu nutzen, um die Welt zu verändern. Viele Leute, die begeistert sind wollen die Welt verbessern. Ihr erfolgreicher Betrieb wird dann zum Nebenprodukt.

Der nächste Prix Esprix findet statt am 5. März 2015 im KKL Luzern.

P.S. Business Canvas auf einer A4-Seite können Sie hier bequem abholen: http://www.businessmodelgeneration.com/downloads/business_model_canvas_poster.pdf

P.S. 2: Verlangen Sie Informationen der Smartville Strategie- und Turnaround-Seminare «The Future is Bright, the Future is Now». Rufen Sie uns an.

Wer nicht kommuniziert, verliert

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Die neuen magischen Kanäle. Und die alten gehören dazu.

Die neuen magischen Kanäle. Und die alten gehören dazu.

English language hereunder

 

Wer falsch kommuniziert, auch. Aber: Wer richtig kommuniziert, wird reich.

Letzteres ist der Titel des im Jahr 2001 im Überreuter-Verlag erschienen Fachbuches unseres geschätzten Kollegen Klaus J. Stöhlker, An dieser Tatsache hat sich bis heute, auch im Zeitalter der sozialen Netzwerke, nichts geändert.

Ein Unternehmen, das jahrelang die Kommunikation vernachlässigte, um nicht zu sagen verachtete, hat den Turnaround in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht geschafft und ist illiquide geworden. Das Management und die leitenden Mitarbeitenden sind bereits – aus eigenen Stücken – aus dem Unternehmen ausgeschieden und gehen heute eigene Wege.

Die Illiquidität hätte sich natürlich auch mit noch so professioneller Kommunikation, nicht vermeiden lassen. Oder doch?

Das Beispiel ist ein Lehrstück, wie man es (Kommunikation ist nicht alles, aber ohne Kommunikation ist alles nichts) versäumt hat, rechtzeitig mit Spitzenkommunikatoren den Dialog zu führen. Und dann ebensolche Kommunikation in die Tat umzusetzen. Als dem Unternehmen das Wasser bereits bis zum Hals stand, hat es entschieden, für ein Budget in sechstelliger Höhe ein teures PR-Büro zu engagieren. Das war natürlich viel zu spät. Es erschienen zwar schöne Beiträge in der Presse (mit gütiger Unterstützung der, um nicht zu sagen Irreführung durch die gekaufte Presse). Aber es nützte nichts mehr, sondern es schadete nur noch. Wie hat Wilhelm Busch gesagt: Ist der Ruf einmal ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert. Ganz richtig, aber wer will schon so leben? Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass Kommunikationsbudget, wie klein auch immer oder wie in diesem Fall wie hoch auch immer, keine verfehlte unternehmerische Politik korrigieren können.

Aber eine professionelle Kommunikationsagentur hätte dem gescheiterten Unternehmen auch zu diesem späten Zeitpunkt von diesem teuren Befreiungsschlag abgeraten. Es hätte ein solches Mandat abgelehnt. Kommunikation funktioniert nur immer in Parallelität mit einer greifenden Unternehmensstrategie. Sie kann keine Verfehlungen des Managements zurecht bügeln. Müssen wir es noch unterstreichen: Das ist der Grund, weshalb Kommunikation in den Unternehmen Chefsache ist.

Besser wäre gewesen, das Budget frühzeitig in einen strategischen Turnaround zu investieren. Mit einer Profiagentur zu sprechen. Die unbequemen Fragen auf den Tisch zu bringen. Und von der Profiagentur zu verlangen, dass sie nicht schönredet, sondern zu den unbequemen Fragen ehrliche (=unbequeme) Antworten gibt. Genau nach der Devise eines intelligenteren Unternehmers der sagte: Ich will keine Jasager um micht, auch wenn es sie den Job kostet. Um dann von der Agentur eine echte Turnaround-Strategie zu fordern, die wie wir ebenfalls nicht müde werden zu betonen, im immer gleichen finalen Ziel münden muss: Mehr, besser und schneller zu verkaufen. Profikommunikation mündet immer in Akquise, alles andere ist reines PR-Gerede.

 

P.S. Dieser Sachverhalt ist der Grund, weshalb Smartville noch nie PR gemacht hat und es auch nie tun wird. Wenn Sie mehr zum Thema «Kommunikation» erfahren möchten, dann ordern Sie jetzt das brandneue Smartville-Booklet «Die neuen magischen Kanäle» per E-Mail: urs.seiler@smartville.ch


Any damn fool can put on a price reduction …

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

The new magic channels. But do not neglect the classical ones.

The new magic channels. But do not neglect the classical ones.

Deutsche Sprachversion oben

 

… but it takes brains and perseverance to create a brand. How true, dear David Ogilvy.

Nothing is more true in the world of communication, even in times of the predominant social networks.

A company which has neglected, not to say despised, communication for years has not succeeded in creating a turnaround in difficult economic times. It has become illiquid. The management and its employees have left the sinking ship and have gone their own ways.

Of course illiquidity could not have been avoided by professional communication. Or could it?

The above example shows how reality bites when enterprises neglect to get in touch with top communicators in order to set up a professional communication plan. When the company was already in deep trouble, it decided to hire an expensive PR agency for a six figure budget. Needless to say, it was far too late to achieve anything substantial. Indeed some press features did appear (with a little help from and even misguidance by the bought press). But it was of no use. On the contrary. At this very moment the see-through PR-exercise only caused further damage to the reputation of the company. Many times we have underlined that a faulty communication policy, however small or, as in this case, big the budget is, cannot correct an inappropriate strategic corporate policy.

Of course, a professional communications agency would at this very moment have advised against such an expensive but pointless communication exercise. It would have rejected a mandate at this late stage because communication only ever works with a concise corporate strategy. It cannot iron out a faulty management policy. This is the reason why communication in large corporates is a job for C-level management.

It would have been better to invest the budget at a much earlier stage into a turnaround plan and to speak to a professional agency. It would have been better to dish up some uncomfortable questions and test the agency on its ethics – insisting on no sweet talking but honest (i.e. uncomfortable) answers. As a clever entrepreneur once said: I don’t want any yes men around me, even if it costs them their jobs. This could have been a benchmark applied to the agency selection. Then the company should have demanded a turnaround strategy from its agency which, we do not tire to emphasise, would have been designed to achieve the same final goal of any communication activity: to sell more, better and faster. Anything else is sheer PR-claptrap.

P.S. This is why Smartville has never done PR and never will. If you would like to hear more about communication, then order the brand new Smartville booklet «The New Magic Channels» by e-mail: urs.seiler@smartville.ch


ISES: Think global, act local Eventagenturen im globalen Netzwerk

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Urs Seiler auf der IMEX Frankfurt

Urs Seiler auf der IMEX Frankfurt

English language version hereunder

 

ISES: Think global, act local

Eventagenturen im globalen Netzwerk

 

Wer über die eigenen Landesgrenzen hinaus im Eventgeschäft tätig ist, ist angewiesen auf starke lokale Partner vor Ort. Die International Special Events Society ISES ist ein globales Netzwerk an erfahrenen Eventprofis und bietet genau das.

 

Globaler Ausblick

Eine globale Perspektive einzunehmen, ist längst kein Privileg großer Unternehmen mehr. Sie stellt sich weltweit in Recherche, Forschung, Aus- und Weiterbildung oder im Wettbewerbsvergleich auch kleinsten Unternehmen. Das Google-Zeitalter hat die weltweite Recherche und Vergleichbarkeit zur Hausaufgabe von Unternehmen gemacht.

Während das Geschäften im globalen Dorf völlig neue, früher ungekannte Dimensionen auftut, kann es für über die eigenen Landesgrenzen hinaus tätigen Unternehmen eine Erleichterung sein, im Ausland auf erprobte, profilierte Partner zu stoßen. Was Google nicht leistet, ist das Herstellen von Vertrauen, wie es etablierte, spezialisierte Netzwerke bieten. Das Mitgliederverzeichnis der International Special Events Society ISES bietet genau das: Ein Netzwerk an erfahrenen, inhabergeführten Agenturen und Dienstleistern der Eventbranche praktisch rund um die Welt, die der auftraggebenden Wirtschaft Steuerungs- und Planungssicherheit in einer unvertrauten Region bieten.

Eventtrends

Die Globalisierung hat zu mehr Vergleichbarkeit und der zunehmende Wettbewerb zu einer Verschärfung des Preiswettbewerbs geführt. Resultat ist, dass Auftraggeber von Events eine deutlichere Messbarkeit von Eventmaßnahmen einfordern. Dann hat die zurückliegende, praktisch weltweite Rezession dazu geführt, dass Auftraggeber Leistungen wieder vermehrt im eigenen Hause erbringen. Es hat zu einer Zunahme des Wettbewerbs der Anbieter und einer Reduktion der Zahl an Agenturen geführt. Die Eventagenturlandschaft befindet sich in einem Restrukturierungsprozess, der noch einige Zeit anhalten wird.

Education

Die International Special Events Society ISES ist nicht allein ein Netzwerk. Sie ist auch ein Bildungsforum für den persönlichen Austausch und den Wissenstransfer. Branchenwissen und -können auf dem Stand der Zeit sind Voraussetzung, im weltweiten Wettbewerb bestehen zu können. ISES bietet zahlreiche Netzwerk- und Weiterbildungsevents, die in regelmäßigen Abständen und verschiedenen Lokalitäten oder an verschiedenen Events stattfinden.

Auf der IMEX, der Fachmesse für Incentivereisen, Meetings und Events vom 20.- 22. Mai 2014 in Frankfurt zeigte Kevin White, President Elect ISES International, wie die eventtreibende Wirtschaft, die in hohem Masse von Kreativität getrieben ist, von Google, Disney und weiteren innovativen Marktleadern lernen kann. Dr. Urs Seiler, Inhaber der Kommunikationsagentur Smartville in Zürich, sprach zum Thema, wie man mit mentalem Training bessere Resultate, auch im Verkauf, erzielt. Wissen ist ein Wettbewerbselement, die International Special Events Society ISES fördert den Wissenserwerb für seine Mitglieder zuhanden der auftraggebenden Wirtschaft.

Kreativ in Seattle

Die International Special Events Society ISES ist ein Verbund von weltweit 7.500 Mitgliedern aus der Eventbranche in über 50 Sektionen (Chapters). Der Auftritt auf der IMEX in Frankfurt lief unter der Federführung  von James Morgan, Affiliate Chair ISES EMEA und Inhaber von James Morgan Associates, und Christian Seidenstücker, Präsident ISES Central Europe sowie Teilhaber und CEO der JOKE Event AG mit Niederlassungen in Bremen, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart. Christian Seidenstücker: «Die IMEX Frankfurt 2014 war für die International Special Events Society ISES ein voller Erfolg. Neben dem Treffen und persönlichen Austausch unserer Mitglieder aus aller Welt konnten wir ganz neue Interessengruppen für unsere Organisation erreichen.»

Vom 18. – 20. August 2014 läuft die Wissensplattform „ISES Live“ mit einem der ISES-Spitzenkongresse unter dem Hauptfokus Kreativität  weiter. Die internationale Konferenz richtet sich an Eventprofis weltweit. Die ISES betreibt seit Jahren eine permanente und aktive Ansprache von Interessenkreisen und ist offen für neue Mitglieder.

ISES Partnerschaft mit Cvent

Auf der IMEX 2014 in Frankfurt verkündete die International Special Events Society ISES die neue Partnerschaft mit Cvent, dem Marktführer für cloudbasierte Eventmanagement-plattformen. Das Angebot von Cvent reicht von Onlineevents und Registrierungsdiensten über Webinare und zusätzliche, auf ISES-Mitglieder maßgeschneiderte Bildungsinhalte. ISES EMEA Vorstandsmitglied James Morgan sagte auf der IMEX: «Die Partnerschaft mit Cvent wird den ISES-Mitgliedern einen großen Zusatznutzen erbringen und wir freuen uns auf den Aufbau und die Entwicklung der bildungspolitischen Aspekte der Partnerschaft.»

 

ISES Niederlassung Schweiz und Pressekontakt ISES EUROPA:

Smartville Agentur AG, Dr. Urs Seiler, Ernastr. 35, CH-8026 Zürich, Tel. +41 (0)44 240 41 50. Internet: www.smartville.ch, E-Mail: urs.seiler@smartville.ch

. Internet: www.smartville.ch, E-mail: urs.seiler@smartville.ch


ISES: Think global, act local. Event agencies in the global network

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Urs Seiler speaks at IMEX Frankfurt

Urs Seiler speaks at IMEX Frankfurt

 

Whoever is working in the event business beyond his national borders, relies on a strong local partner. The International Special Events Society ISES is a global network of experienced event professionals and thus, exactly their field of expertise.

A global perspective is no longer solely a privilege of large companies. It is also evident worldwide in research, education/training or in the competing comparisons of smaller companies. The Google age has made possible the research and worldwide comparison of companies.

As businesses open up in the global village in previously unheard of dimensions, there is the possibility to discover tried and tested business partners abroad for co-operation beyond one’s own country borders. What Google doesn’t achieve, is the establishing of trust, which is offered by established specialized networks. The member list of the International Special Events Society ISES offers exactly this: A network of experienced, owner-managed agencies and service providers of the event industry all over the world, providing reliable contractors for business management and reliable planning in unknown regions.

Event Trends

Globalization has led to greater comparison possibilities and increasing intensification of pricing competition. The result being that clients for events demand a higher measurability of event efficacy. The recent worldwide recession has resulted in clients relying more for their event services on in-house services. It has led to an increase in competition among service providers and a reduction in the number of existing agencies. The event agency landscape is in the midst of a restructuring process that will continue for some time to come.

Education

The International Special Events Society ISES is not just a network. It is also an educational forum for personal contact and exchange of knowledge. As a prerequisite, in order to be able to compete on the global market, it is important to maintain knowledge and skills at the latest level. ISES offers numerous networking and training events at regular intervals and various locations or at other established events.

At IMEX, the trade fair for incentive travel, meetings and events held from 20th to 22nd May 2014 in Frankfurt featured Kevin White, President Elect of ISES International, showing how one can learn from Google, Disney and further innovative market leaders in an event-driven economy which is driven by a high level of creativity. Dr. Urs Seiler, owner of the communications agency, Smartville in Zurich, spoke on the topic of how one can achieve better results, even in sales, using the benefits of mental training. Knowledge is a competitive element. The International Special Events Society ISES promotes acquiring knowledge for its members in the field of business acquisition.

Creative in Seattle

The International Special Events Society ISES is a worldwide association of 7,500 members of the event industry, composed of over 50 chapters. Its presentation at IMEX in Frankfurt was under the auspices of James Morgan, Affiliate Chair ISES EMEA and owner of James Morgan Associates, and Christian Seidenstücker, President ISES Central Europe as well as partner and CEO of JOKE Event Inc. with branches in Bremen, Berlin, Dusseldorf, Frankfurt, Hamburg, Munich and Stuttgart.

From 18th to 20th August 2014, at one of ISES top conferences, the knowledge platform “ISES Live” runs with the main topic creativity. The international conference is aimed at worldwide event professionals. For years ISES has maintained permanent and active communication with relevant interest groups and is always open to new members.

ISES Partnership with Cvent

The International Special Events Society ISES announced at IMEX 2014 in Frankfurt a new partnership with Cvent, the branch leader for cloud-based event management platforms. Cvent offers a range of services from online events and registration services to webinars and in addition, a tailor-made educational curriculum for ISES members. James Morgan said at IMEX: “The partnership with Cvent will provide ISES members with greater added value and we look forward to building and developing the educational aspect through this partnership.”

ISES Chapter for Switzerland and press contact for ISES EUROPE:

Smartville Agentur AG, Dr. Urs Seiler, Ernastr. 35, CH-8026 Zurich, Tel. +41 (0)44 240 41 50. Internet: www.smartville.ch, E-mail: urs.seiler@smartville.ch


Since 1856: The City Swiss Club puts a smile on your face

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

The City Swiss Club in London (from left): Walter Isler, Dr. Hanna Reinartz, Reto Jauch.

The City Swiss Club in London (from left): Walter Isler, Dr. Hanna Reinartz, Reto Jauch.


«Life is just about breath. We can get lost in trying to name things. It’s about relationships and conversations with people who care about you.»

Julian Schnabel in «What I have learnt» in The Times Magazine

 

When was the last time you had a really great time?

Well, you might not be far from it now. I’m not biased, folks. Take example of the treasurer of the City Swiss Club in London Clifford Fourie and his wife Julie. They have loved what the greatest brand in the world (yes, you got it: Switzerland) offers to them ever since Zimbabwe born Clifford got his first Swiss Army knive as a six year old.

The annual general meeting took place as usual at one of the most famous restaurant-clubs in London Mosimann’s. Yes, at Belgravia where you see all the chauffeur driven limos with personalised number plates like 007 or 1FHM. You will also see the great man Albert Mosimann himself, if you are as lucky as me.

For just over a year, the City Swiss Club has been chaired by Reto Jauch and he has brought a breath of fresh air into the traditional organisation.

As you would expect from a Swiss organisation finances are in great order and this is why you too can join the club for a paltry 45 pounds per person or 60 pounds for a couple a year. Why don’t you come and see for yourself? As you might have guessed: The City Swiss Club is open to all nationalities with a heart for Switzerland. Or a business interest. Or both.

At the AGM I met Patrick Noronha, an Indian born conductor who invited me to his Romantic Summer Night concert on 11 July at St. John’s Church in Notting Hill. Patrick is a former lawyer who took up his dream vocation when he retired from his career as a lawyer. He has inspired me to start living my long harboured dream and do «DJing and stuff».

The City Swiss Club is an organisation which puts a smile on your face. Its members know no pretence and put you at ease. I’m not a shrinking violet but it is always nice when you receive a warm welcome in a new environment. The City Swiss Club is of course also good for your business, you will make good contacts.

Meet Dr. Hanna Reinartz, the German born orthodontist who likes exploring restaurants (sic!). She manages what must be one of the most intriguing modern Swiss brands the Swiss Smile clinic in London. She puts a smile on your face and that of your family, friends and kids with ease.

Personally I cannot wait for the next City Swiss Club Event, most likely at The St.Moritz in Soho and I surely will not miss the annual ball, highlight of the Swiss year in London at Claridges on 22 November 2014.

So what are you waiting for? Join the City Swiss Club now. Do good business. And have some fun. Here: http://cityswissclub.org/membership

 

Pitches workshop: chemistry, not maths

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Pitches: May the best and fairest win.

Pitches: May the best and fairest win.

(Deutsche Sprachversion unten.)

Albert Einstein once said that a problem could not be solved using the same approach that caused it. The game rules for pitches need a new dynamic.

A new dynamic can break through the vicious circle of the standard, bilateral pitch pattern when the pitch itself addresses the subject of the traditional pattern and doesn’t just deal with content. Ask the organiser of the pitch (hypothetically) what level of fairness he himself would attach to his pitch conditions and if he would accept them himself.

This process comes from modern behavioural psychology and is called “circular reasoning”: we look at an issue to a certain extent from outside, then take ourselves out of the dyadic relationship and observe it from a new perspective, that of a circling bird. The answer to this rhetorical question is – for understandable reasons – no. And it’s also a no to taking part in this pitch.

Pitch organisers are also known as “bully clients” – unless your client simply lacks the skills required to organise the pitch process, or more specifically, to define the conditions of participation. In this case, when bringing up the subject of the pitch’s game rules, you may then have the chance to create an opportunity out of this crisis and enter into a constructive and open dialogue with your client. The author Peter Handke came up with the aphorism: “You don’t have a chance, so this is your chance.” You are now well on the way.

Theatre, not information: how to win a pitch

So often, false conclusions are made by assuming that pitches are all about facts. This is wrong. Pitches are all about big ideas and about trust.

Stephen Bayley and Roger Mavity, two of England’s most successful entrepreneurs, say in “Life’s a Pitch. How to be Businesslike with your Emotional Life and Emotional with your Business Life”, how they are often struck by how easily people who work on pitches get obsessed with detail, “which, inevitably, means that they are not looking at the big picture – particularly whether there is a clear shape to their argument.”

They have had the experience that a customer is more likely to back a presentation which may not yet have a convincing solution – but where the presenter is inspiring – than a presentation where the solution to the problem is good but the presenter does not inspire trust and confidence. The authors say: a pitch does not take place in the library of the mind, it takes place in the theatre of the heart.
The same applies to the creative process of finding ideas for a pitch. It is not a collection of facts but rather a radically reduced message. Bayley/Mavity call it the “cornerstone message”. It is normally the reduction of a large idea down to a single sentence or slogan.

Conclusion

Pitches are situations where we don’t win by delivering data or facts but by applying a new dialogue-oriented, emotional, “chemical” reaction to the standard customer monologue (we want, you must…).

So: don‘t let your pitch become a mass of figures, data and facts. Persuade your client that you want the two of you to make the world a little bit better together. Then off you go.

P.S. In January 2014, the Smartville workshops “Pitches – chemistry, not maths” will begin. In order to take part, call me on: Tel. +41 44 240 41 50.

A new dynamic in pitches

Director, not actor 
Don’t see yourself as an actor in a pitch drama, but rather as the director. You control the action.

Cornerstone message 
What is your pitch’s unique message? Formulate it by imagining yourself saying to the client: “And if you forget everything we say here today, it will be enough if you remember this one thing …”

Circular reasoning
 Would the pitch organiser take part in his own pitch? Would he consider it fair? You give the answer. And act accordingly.

Heal the World: Michael Jackson
Heal The World / Make It A Better Place / For You And For Me.

 

Urs Seiler / www.smartville.ch

Pitches-Workshop im Januar 2014: Chemie, nicht Mathematik

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Pitches: Möge der Beste und Fairste gewinnen.

Pitches: Möge der Beste und Fairste gewinnen.

Albert Einstein hat gesagt, man könne ein Problem nicht mit der gleichen Denkweise lösen, die es verursacht hat. Die Spielregeln in Auftragswettbewerben benötigen eine neue Dynamik.

Die alte Dynamik war: Eine Stellenausschreibung wird von einer Stiftung als Versuch benutzt, um kostenlos zu Kreativleistungen zu kommen. Dieser Weg ist so falsch, dass nicht einmal das Gegenteil davon richtig wäre.

Stellenanzeigen gehören zu den aussagekräftigsten Werbemassnahmen eines Unternehmens. Diese hier sagt: Wir sind ein Unternehmen ohne überzeugende kreative Mission und suchen einen ebensolchen Trottel, der ebensowenig auf sich hält und bereit ist, eine Geschäftsbeziehung schon von Beginn weg als intellektuelle Kapitulation einzugehen. Resultat: Der erfolgreiche (!) Bewerber wird eingestellt und als Fundraising-Niete mit dieser zum Scheitern verurteilten Mission keine Kunden gewinnen, behalten oder glücklich machen.

Eine neue Dynamik kann den Teufelskreis eines herkömmlichen, gegenseitigen Pitch-Verhaltens durchbrechen, indem es das antiquitierte Pitch-Verhalten selber thematisiert, nicht nur den Inhalt des Pitches. Fragen wir den Pitchgeber (hypothetisch), welchen Fairnessgrad er selber seinen Pitchbedingungen geben und ob er sie selber akzeptieren würde. Das Verfahren kommt aus der modernen Verhaltenspsychologie und nennt sich «zirkuläres Denken»: Wir betrachten einen Sachverhalt gewissermassen von aussen, nehmen uns aus der Diaden-Beziehung heraus und betrachten ihn aus einer neuen, herumgehenden (=zirkulären) Vogelperspektive.
Die Antwort auf diese rhethorische Frage lautet aus naheliegenden Gründen: Nein. Und auf eine Teilnahme an diesem Pitch. Der Ausschreiber von solchen und ähnlich antiquitierten Pitches ist bekannt unter dem Titel des «Bully Client», in freier Übersetzung, des Terroristen-Kunden.
Ausser Ihr Kunde war einfach etwas unbedarft. Dann haben Sie mit Ihrem Thematisieren der Pitch-Regeln vielleicht die Möglichkeit, aus dieser Krise eine Chance zu generieren und mit dem Kunden in einen erfolgversprechenden, offenen Dialog einzutreten. Der Schriftsteller Peter Handke hat das Bonnmot geprägt «Du hast keine Chance, also nutze sie.» Sie sind jetzt auf gutem Weg dazu.

Meeting of the mind: An Pitches teilnehmen oder nicht?

Der grosse Unternehmer Marc McCormack hat gesagt, in Verhandlungen ginge es stets darum, die Barrieren des Gegenübers zu senken und seine eigenen stets hoch zu halten. Ein Pitch (ein Wettbewerb um einen Auftrag, ein Date, ein Geschäftsessen, die Diskussion mit Ihren Kindern um den Besuch des Kinos, ein Fussballspiel) ist immer ein sportlicher Wettbewerb. Möge der Beste und Fairste gewinnen. Zu einem Sieger gehört aber auch die Erfahrung des Verlieren-Könnens. Wir müssen anerkennen können, wann wir geschlagen sind respektive wann eine Pitch-Teilnahme reine Verzweiflung und damit Geldverschwendung ist. Wenn sich von vier Pitches durchschnittlich vielleicht einer gewinnen lassen, dann sollten wir vielleicht auch nur an einem von vier Pitches teilnehmen und die anderen ablehnen, weil die minimalen Erfolgsaussichten den Aufwand nicht rechtfertigen. Der griechische Philosoph Epiktet hat gesagt: Übernimmst Du eine Aufgabe, die deine Kräfte übersteigt, wirst du nicht nur diese Aufgabe nicht erfüllen können. Du wirst auch sämtliche anderen Aufgaben, die dir zur Erfüllung möglich gewesen wären, nicht erfüllen.

Theater, nicht Information: Wie man Pitches gewinnt
Einer der grössten Fehlschlüsse liegt in der Annahme, Pitches drehten sich um Fakten. Das Gegenteil ist der Fall. In Pitches geht es um grosse Ideen und um Vertrauen.

Stephen Bayley und Roger Mavity, zwei der erfolgreichsten Unternehmer Englands, sagen in «Life’s a Pitch. How to be Businesslike with your Emotional Life and Emotional with your Business Life», es hätte sie oft überrascht, wie schnell Pitch-Teilnehmer besessen seien von Details anstatt vom Entwickeln einer grossen Story. Demgegenüber haben sie die Erfahrung gemacht, dass die meisten Kunden nicht der Agentur mit der besten Ideenfindung vertrauten, wenn sie mangelhaft präsentiert wird, sondern lieber einer noch nicht perfekten Lösung, die von einem inspirierenden Menschen präsentiert wird. Die Autoren sagen: Pitches gewinnt man nicht in der Bücherei des Verstandes, sondern im Theater des Herzens.

Das Gleiche gilt für die kreative Ideenfindung in einem Pitch. Sie ist nicht eine Ansammlung von Fakten, sondern eine brutal reduzierte Botschaft. Bayley/Mavity nennen sie die «cornerstone message». Sie ist normalerweise die Reduktion einer grossen Idee auf einen einzigen Satz oder Slogan.

Fazit
Fundraising oder die Teilnahme an Auftragswettbewerben sind Pitch-Situationen, die wir nicht mit Daten und Fakten gewinnen, sondern indem wir dem herkömmlichen Kundenmonolog (wir wollen, sie müssen …) eine neue, dialogorientierte, emotionale, «chemische» Reaktion verleihen.

Also: Ignorieren Sie in Ihrem Pitch ein Zahlenwerk an Daten und Fakten. Überzeugen Sie Ihren Pitchgeber oder Spender, dass Sie mit ihm die Welt zu einem ein klein wenig besseren Ort machen wollen.
Los geht’s.

P.S. Im Januar 2014 starten die Smartville-Workshops «Pitches – Chemie, nicht Mathematik». Nehmen Sie teil. Rufen Sie mich an: Tel. +41 44 240 41 50.

 

Pitches Vademecum

Ein bisschen griechische Philosophie
Übersteigt der Pitch unsere Kräfte/Kreativität? Wen können wir allenfalls beiziehen?

Regissseur, nicht Schauspieler
Betrachten Sie sich nicht als Schauspieler im Pitch-Drama, sondern als Regisseur. Bestimmen Sie die Dramaturgie.

Cornerstone-Message
Welche einzigartige Botschaft enthält Ihr Pitch? Formulieren Sie sie, indem Sie dem Pitchgeber vor dem geistigen Auge sagen: «Und wenn Sie alles vergessen, was wir hier sagen, wenn Sie diesen Satz hier erinnern, genügt das: …»

Zirkuläres Denken
Würde der Pitchgeber an seinem eigenen Pitch mitmachen? Würde er ihn als fair beurteilen? Geben Sie die Antwort. Handeln sie entsprechend.

Heal the World: Michael Jackson
Heal The World / Make It A Better Place / For You And For Me.

 

Urs Seiler / www.smartville.ch

Messen & Events: Strategie 2025

Written by Urs on . Posted in Messe CEO

Raum für Neues: Weltklasse-Infrastruktur in Luzern.

Raum für Neues: Weltklasse-Infrastruktur in Luzern.

Der Themenworkshop von Expo Event unter der Leitung von Prof. Christian Belz und Dr. Michael Reinhold vom Kompetenzzentrum für Live Marketing Communication und High Tech Marketing des Instituts für Marketing der Universität St. Gallen vom 19. November 2013 war für die meisten Teilnehmenden gut, stellenweise herausfordernd und provozierend. Das konkrete Wissen der Referenten zum Thema Messe war beeindruckend, Prof. Belz ist seit 1992 Ordentlicher Professor für Marketing und im Verwaltungsrat der Olma Messen, Dr. Michael Reinhold hat 20 Jahre Erfahrung in der Industrie.

Eine These lautete: Messeveranstalter müssen raus aus Ihren Messezentren. Zum Kunden hin. Ganz richtig: Die schweizerischen Messezentren sind zwar Klasse in ihren Märkten – Weltmarkt, nationaler Markt, regionaler Markt – aber sie haben bekanntlich, wie jedes Messezentrum auf der Welt, Engpässe in zur Verfügung stehenden Datenfenstern für Anlässe. Findet eine Messe statt, können gleichzeitig keine anderen Grossevents stattfinden.

Hier ist die These «Messeanbieter müssen aus ihren Gebäuden raus gehen» angezeigt. Wenigstens in den Köpfen der Messeveranstalter, damit sie auf eine Diskussion mit ihren Kunden und vor allem mit potenziellen Kunden auf Augenhöhe diskutieren können: Eine Frage kann sein: Welchen Trumpf können wir in einem «Auswärtsspiel» in die Runde werfen? Die Antwort wurde am Workshop selber gegeben: Messeveranstalter sind gut, nein besser im: Veranstalten und Organisieren.

Der Fussball hat es meisterhaft verstanden, Spiel und Spass und Business zu verbinden. Er hat aus Fussball Live Kommunikation und Erlebnis gemacht. Er findet crossmedial statt auf allen neuen und alten magischen Medien- und Liveplattformen. Fussball ist schon lange weit mehr als die schönste Nebensache der Welt. Wie hat der charismatische Manager vom Liverpool-FC, Bill Shankly gesagt: Im Fussball geht es nicht um Leben und Tod. Fussball ist bedeutend wichtiger.

Ungesagt darf aber nicht bleiben, dass Messezentren per se für 80% der Alleinstellung eines Messeplatzes (Unique Selling Proposition) verantwortlich sind, wiederum genauso wie die Stadien mit angegliederten Flagship-Stores der Clubs. Denke.

P.S. Weiterführende Themen wie die Stärkung des Hauptgeschäfts am eigenen Messeplatz, Portfolio-Analyse und Diskussionspunkte zur Erweiterung des Geschäfts jenseits des angestammten Geschäfts finden Sie bei Smartville (Menue StratWorks!). Enjoy.

 

Urs Seiler / www.smartville.ch